L6: Digitale Abhängigkeit und Bildschirmzeit

1. Was bedeutet digitale Abhängigkeit?

Eine Aufgabe zum Video

2. Ursachen und Anzeichen digitaler Abhängigkeit

1. Langeweile

Oft greifen Menschen zu digitalen Geräten, um Langeweile zu bekämpfen. Das ständige Bedürfnis, unterhalten zu werden, kann zu einer Gewohnheit werden, die schwer zu brechen ist.

2. Sozialer Druck

Der Druck, immer online und erreichbar zu sein, besonders in sozialen Netzwerken, kann zu einer übermässigen Nutzung führen, um mit anderen mithalten zu können. Dabei spricht man auch häufig von “fear of missing out”, also die Angst etwas zu verpassen.

3. Flucht vor der Realität

Digitale Medien können eine Flucht vor Stress, Problemen oder unangenehmen Gefühlen bieten. Diese Flucht kann jedoch zur Vernachlässigung der Realität führen, sodass die Probleme noch schlimmer werden.

4. Exzessive Nutzung

Ein klares Anzeichen für digitale Abhängigkeit ist die übermässige Nutzung digitaler Geräte, oft auf Kosten von Schlaf, Arbeit oder Schule.

5. Vernachlässigung anderer Aktivitäten

Wenn Hobbys, soziale Interaktionen oder Pflichten vernachlässigt werden, um mehr Zeit online zu verbringen, kann dies ein Warnsignal sein.

6. Verhaltensänderung

Reizbarkeit, Unruhe oder Depressionen bei eingeschränkter Nutzung sowie das Gefühl, ohne digitale Medien nicht auskommen zu können, sind ernstzunehmende Anzeichen.

3. Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden

Schau dir das Video aufmerksam an. Du wirst erfahren, welche Folgen eine solche Abhängigkeit auf unsere Gesundheit hat. 

Digitale Abhängigkeit kann sowohl unsere psychische als auch physische (körperliche) Gesundheit beeinträchtigen. Übermässige Bildschirmzeit kann zu Stress, Angstzuständen und einer Beeinträchtigung des Selbstwertgefühls führen, während sie gleichzeitig unseren Schlaf stört und die körperliche Aktivität reduziert.

Es ist entscheidend, ein gesundes Gleichgewicht in unserer digitalen Nutzung zu finden, um unser Wohlbefinden zu schützen und zu fördern.

der 11- bis 16-Jährigen sind beim Versuch gescheitert, weniger online zu sein!

(EU Kids Online: Schweiz 2019)

der 15- bis 19-Jährigen weisen eine problematische Internetnutzung auf. 

(Suchtmonitoring Schweiz 2015)

der 16- bis 25-Jährigen setzen sich Zeitlimits für die eigene Internetnutzung.

(Always on 2019)

4. Gut aufgepasst?

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